Startblock und Schreibtisch müssen Freunde sein.

Als Sportler begreift man das sehr schnell, weshalb ich schon früh angefangen habe, mich mit den Signalen meines Körpers auseinanderzusetzen. Physiotherapie und medizinische Betreuung spielen für mich eine sehr große Rolle – prophylaktisch und behandelnd. Oft werden gesundheitliche Zeichen missachtet oder falsch gedeutet. Es ist wichtig, hier Spezialisten an seiner Seite zu wissen, die im Ernstfall die Notbremse ziehen und Kleinigkeiten erst gar nicht zu Problemen werden lassen. Eine kleine Fußblockade, hervorgerufen durch anstrengende Läufe oder Sprünge, kann unbehandelt im weiteren Trainingsverlauf durchaus zu schmerzhaften Sehnenentzündungen oder -verletzungen im Fuß führen. Mein Fazit deshalb: Der eigene Körper ist das Kapital eines jeden Menschen, geistig wie körperlich. Am Startblock oder am Schreibtisch – er sollte deshalb auch so behandelt werden. Wir haben nur diesen einen Körper und in dieser Hinsicht keine zweite Chance.

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Christina Kiffe – Mein erster Kontakt zur Esogetischen Medizin? Purer Zufall.

Warum muss man schlafen?

Die Frage „Warum muss man schlafen?“ scheint auf den ersten Blick einfach zu beantworten zu sein. Die Antwort lautet: Um auszuruhen. Doch in einer Zeit, in der Menschen immer stärkeren Impulsen von außen ausgesetzt sind, immer schneller getaktet sind, wird die Gestaltung wirklicher Ruhezeiten zu einer Herausforderung.

 

Nicht nur in der Esogetischen Medizin wird der Schlaf als der wichtigste Regenerator unseres Lebens angesehen. Er ist eine ebenso große Notwendigkeit wie Essen und Trinken. Der Schlaf regelt die Regeneration von Körper und Gehirn, den Abbau von Stoffwechselgiften und das Ordnen  emotionaler Konflikte.

 

Eine spezielle Sichtweise hat die Esogetische Medizin bei der Unterscheidung zwischen dem natürlichen Schlaf und dem toxischen Schlaf. Der natürliche Schlaf beruht auf normaler Müdigkeit, der toxische Schlaf auf Erschöpfung. Natürlicher Schlaf ist Kraft spendend und zeichnet sich durch schöne, erfreuliche Träume aus, während der „toxische Schlaf“ auch als dumpfer, lethargischer Schlaf bezeichnet wird. Hier belasten Angst- oder Albträume den Menschen. Aus einer solchen Nacht wacht man zerschlagen, müde und bedrückt auf.

 

Man unterscheidet hierbei die Schlafmenge und die Schlafrhythmik. Während bei der  Schlafmenge die Individualität des Schlafenden eine Rolle spielt, scheint es, dass es sich bei der Rhythmik um eine klare Vorgabe der Natur handelt. Gerade der Verlust an Rhythmik vermag viele Krankheiten entstehen zu lassen – diese Tatsache ist noch nicht sehr lange bekannt. So kann man Blutdruck-Erhöhungen, Cholesterin-, Zucker- oder Harnsäure-Entgleisungen oder auch Erhöhungen spezieller Labor-Werte feststellen.

Reguliert man diese entgleiste Rhythmik, so verbessern sich spontan die, die  Krankheit anzeigenden Parameter.

 

Schlafen dient der Erholung und Kräftigung unseres Organsystems. Ohne Schlafen könnten wir nicht existieren. Dies ist jedoch nur die eine Seite der Medaille. Innerhalb des Schlafes gibt es einen Raum, der für die Kräftigung und Erholung unserer Seele reserviert ist: den Raum der Träume.

 

Bevor wir uns damit beschäftigen, sollten wir etwas über die natürliche Hirn- Rhythmik kennen lernen. Diese Rhythmik ist es, welche uns wach sein lässt und uns zum Schlaf und zu den Träumen führt.

 

Wach sein und Schlafen ist gekennzeichnet von einer natürlichen Hirn-Rhythmik, von messbaren Schwingungen. Beta-Wellen (38 – 15 Hz) sind die Hirnwellen des normalen Wachbewusstseins. Alpha-Wellen (14 – 8 Hz) werden in entspannter Grundhaltung, etwa bei Tagträumen gemessen. Im Schlaf unterscheidet man Theta-Wellen (7 – 4 Hz), die die REM-Phase kennzeichnen, und Delta-Wellen (3 – 0,5 Hz), die Hirnwellen mit der niedrigsten Frequenz, die im traumlosen Tiefschlaf gemessen werden.

 

Wachen und Schlafen sind scheinbar voneinander getrennt – und doch stehen beide Zustände in einer unlösbaren Beziehung zueinander. Wir bezeichnen die Verbindung der Beta- zu den Delta-Wellen als „männliche“, „intellektuelle“, „körperliche“ Achse, während die Verbindung von Alpha zu Theta Ausdruck des Gegenpols, der „Weiblichkeit“ ist. Hier sind die Verinnerlichung, die Ruhe, das Träumen und die dauernde Meditation angesiedelt.

 

Eine Überaktivität der Achse „Beta-Delta“ zeigt Menschen, welche selten erinnerlich träumen und besonders oft im toxischen Schlaf verharren. Somit ist hierbei die Schlafrhythmik in Bezug zur Regeneration des Gehirns gestört.

 

Überaktivität der Achse „Alpha-Theta“: auch hier sind Regenerationsbedürfnisse des Lebens nicht befriedigt. Die Überaktivität des „Träumens“ hat ein Defizit der zellulären körperlichen Struktur zur Folge. Nur die ausgewogene Rhythmik aller vier Wellen miteinander ist der Garant für Gesundheit, permanente Regeneration und Freiheit im Innen und im Außen.

 

Die Frage „Warum muss man schlafen?“ ist bei intensiver Betrachtung der Rhythmik des Gehirns und der damit verbundenen Auswirkungen auf das gesamte System des Körpers nicht einfach zu beantworten. Fest steht, dass die Rhythmik des Schlafes sowohl Körper als auch Gehirn regeneriert. Dass dies in bestimmten Phasen während der Nacht ablaufen muss, wurde durch unzählige Untersuchungen in ebenso vielen Schlaflabors bewiesen. Aufgrund all dieser Faktoren spielt der gesunde Schlaf eine so wichtige Rolle in der Esogetischen Medizin.

Auswirkungen von Stress

Ständiger Stress mindert nicht nur direkt und augenblicklich die Lebensqualität, sondern hat erhebliche Spätfolgen. Wenn wir uns also über permanenten Stress Gedanken machen, so gilt es, die unmittelbaren organischen Reaktionen auf Stress zu betrachten, die mittelbaren und die Spätfolgen. Da Stress ursprünglich – also in der Menschheitsgeschichte – meist durch körperliche Bedrohungen ausgelöst wurde, hat unser Körper ein Stressreaktions-Programm entwickelt, das ihn in Stresssituationen mit Energien versorgt, die ihm helfen, zu flüchten oder zu kämpfen. Dieses uralte und sehr erfolgreiche Programm läuft auch heute noch ab, wenn wir Stress erleben. Leider ist es zur Bewältigung von z.B. Prüfungen oder Konflikten völlig ungeeignet, da diese Situationen weder mit Flucht noch mit Kampf zu bewältigen sind. Die Folge ist, dass die Energien, die vom Körper bereitgestellt werden, nicht verbraucht werden und daher durch andere Aktivitäten abgebaut werden müssen, z.B. durch regelmäßigen Sport. Geschieht dies nicht, dann setzt eine Kaskade von Autoaggressionen ein. Die Auswirkungen von Stress und deren „Nichtverarbeitung“ bilden eine Kausalkette, an deren Aufarbeitung die Esogetische Medizin einen ihrer Schwerpunkte gelegt hat.

Wie man heute weiß, haben wir Menschen ein zweites Gehirn im Darm, welches mehr Impulse zum Kopfgehirn sendet als es von dort erhält. Dieses „enterische Nervensystem“ ist in seinen Funktionen weitgehend autonom gegenüber dem Kopf. Bei einem durch permanenten Stress erzeugten Druck auf den Solarplexus wird es zu einem Säureüberschuss im Magen kommen, welcher im Lauf der Zeit das Milieu von Dünn- und Dickdarm verändert. Im Darm liegen 70 % der immunaktiven Zellen, und dies autonom vom Kopfgehirn. Dies bedeutet auch, dass die durch „Disstress“ permanenten Gefühlsschwankungen zwangsläufig zur Schwäche des Immunsystems führen. Insbesondere sind es eben die Schlafrhythmusstörungen, welche auf Dauer die Regeneration von Körper und Nervenzellen verhindern.

 

Zusammengefasst sehen wir Dauerstress als einen gefährlichen Zustand des Energieüberschusses an. Die Schwächung der Immunkompetenz ist dann die Folge, in deren weiteren Verlauf sich typische Symptomketten aufbauen, die zum Beispiel mit Bluthochdruck, Hirninfarkt, Kopf- und Rückenschmerzen, Magen-Darm-Problemen, Diabetes, Tinnitus, Impotenz etc. einhergehen können.

 

Was kann die Esogetische Medizin gegen Stress-Auswirkungen tun? Ein zentrales Thema ist hier der Schlaf. Insbesondere die Träume und die Schlafrhythmik. Wir beobachten seit langem, dass kranke Menschen fast keine erinnerlichen Träume haben. Peter Mandel entwickelte daraufhin die  Esogetische Traumtherapie. Die Menschen können sich so wesentlich besser an ihre Träume erinnern und sind auch wesentlich besser therapierbar. Dem Regenerationsbedürfnis wird wieder Respekt entgegengebracht, Immunaktivitäten werden gestärkt, eine psychische und körperliche Stabilisierung ist die Folge. Auf der Haut kann die Esogetische Medizin über 150 Traumzonen beschreiben und behandeln. Hierzu haben wir verschiedene Verfahren und Geräte, auch für den Heimgebrauch, entwickelt.

Burnout überwinden

Burnout überwinden – Unterstützung für Menschen mit Burnout-Syndrom durch Farbpunktur

 

„Burnout“ ist ein moderner Begriff für eine Erkrankungsform, die es schon immer gegeben hat. Früher nannte man die ausgeprägte Symptomenkette des Burnout-Syndroms schlicht Nervenzusammenbruch. Der moderne Begriff „Burnout“ wurde 1974 durch den Psychoanalytiker Herbert Freudenberger geprägt. „Burnout“ bedeutet „ausbrennen“, „ausgebrannt sein“ und zeigt sich insbesondere durch innere Leere, Erschöpfung und Leistungsabfall. Dies jedoch sind nur allgemeine Symptome, die bei allen Burnout-Kranken festzustellen sind.

 

Man glaubte lange, dass diese Krankheit in der Hauptsache die so genannten helfenden Berufe betrifft, also Ärzte, Altenpfleger, Priester, Psychologen, Lehrer oder Krankenschwestern. Heute ist klar, dass alle Berufsgruppen und alle Menschen gefährdet sind. Medizinisch ist es schwer, das Ausgebrannt-Sein zu klassifizieren und die vielfältigen Symptome zu einer Diagnose zusammenzufassen. Bisher konnte das Leiden durch wissenschaftliche Untersuchungen nicht klar definiert werden.

 

Burnout: Symptome und Ursachen

Wenn Menschen oft viele Monate oder Jahre über chronische Müdigkeit oder Energielosigkeit klagen, so finden klassische medizinische Untersuchungen keinerlei Ursachen hierfür. Auch wenn in der Folge dann körperliche Beschwerden hinzukommen, wie Herzstiche, Kopfschmerzen, Schwindelgefühle, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen oder auch sexuelle Probleme, findet man keine Ursache auf der Körperebene. Daher wird das Burnout-Syndrom als psychische Erkrankungsform klassifiziert und eingeordnet.

 

Die Problematik ist jedoch umfassender, wenn man bedenkt, dass es keine körperlich manifeste Erkrankung geben kann, bei der die so genannte Psyche (besser wäre: Seele) nicht beteiligt ist. Die Erkenntnis, dass nichts vom Himmel fällt und alles, was ist, sich entwickelt, erhärtet die Tatsache, dass sich eben alles vom Feinen zum Groben entwickeln muss.

 

Wenn „Burnout“ übersetzt „Ausgebrannt Sein“ bedeutet, so setzt dies voraus, dass davor ein gewaltiges Feuer gebrannt haben muss. Ein solches „Feuer“ aber erzeugt immer und in jedem Fall Stress. Hier sind sich die meisten Autoren einig, dass Stress, der andauert, der erste Schritt zum Burnout-Syndrom ist.

 

Aber welcher Stress ist es, welcher mit der Zeit das Feuer löscht? Stress an sich ist zweifellos gesund, wenn nach der Anspannung die Phasen der Entspannung folgen. Wenn wir Menschen in dieser Dynamik leben würden, würden wir mit hoher Wahrscheinlichkeit weniger krank werden oder sein.

 

So entwickelt sich ein Burnout-Syndrom

Betrachten wir zunächst die Entwicklung des Burnouts so, wie sie heute durch behandelnde Psychologen und Therapeuten beschrieben wird.

 

In der Anfangsphase zeigen die meisten Betroffenen ein ausgeprägtes Engagement für hochgesteckte Ziele, zum Beispiel im Beruf. Sie tun alles, um quasi unentbehrlich zu sein. Dabei verleugnen sie ihre eigenen Grundbedürfnisse. Im Gegenteil, um immer besser zu werden oder zu sein, beherrscht die Sucht nach immer mehr das Privatleben und damit die notwendigen Entspannungsphasen.

 

Diese Menschen sind geprägt vom Gefühl, nie Zeit zu haben. Sie planen den nächsten Tag im Detail schon am Abend vorher und nehmen diesen gedanklichen Stress mit in die Nacht. Die Folge ist, dass solche Menschen nicht mehr rhythmisch schlafen können und deshalb am Morgen müde sind und sich abgeschlagen fühlen. Die eigenen Vorgaben für den jetzt beginnenden Arbeitstag müssen erfüllt werden, demnach brennt die Flamme so gut sie es noch kann. Der Energieaufwand wird jedoch immer größer, sodass in der zweiten Phase der Entwicklung die zwangsläufige Verringerung des beruflichen Einsatzes folgt. Die Flamme, das Energielevel, wird schwächer. In dieser Phase verlieren die Menschen bereits einen großen Teil ihrer positiven Gefühle gegenüber Kollegen, Angestellten, Klienten etc. Jetzt machen sich Gefühle breit, nicht genügend anerkannt zu sein oder sogar ausgebeutet zu werden. Das Rad des Verderbens dreht sich dabei immer schneller.

 

Durch die nun gefühlte Existenzangst wie die Angst vor dem Jobverlust kommen nun auch Konflikte in der Partnerschaft oder Familie hinzu. Mit der Zeit sind dann reduzierte Selbstachtung, Schuldgefühle, das Gefühl, dass man nichts ändern kann und Hilflosigkeit weitere Auswirkungen der Entwicklung.

 

Bevor die Flamme erlischt, ist ein letztes Aufflackern zu erkennen, welches sich durch Ungeduld, Aggression, Misstrauen, Reizbarkeit und Launenhaftigkeit äußern kann. Gedächtnis und Konzentration lassen nach, und jetzt entsteht die Unfähigkeit, Entscheidungen zu treffen.

 

Nun kommen körperliche Beschwerden und Symptome hinzu. Das Abwehrsystem des Körpers wird schwächer. Wie bereits vorher gesagt, klagen die Menschen über umfangreiche Beschwerden, welche bei medizinischen Untersuchungen keine Ursache erkennen lassen. Der Begriff „psychosomatische Störungen“ steht meist als Diagnose auf den einschlägigen Befunden. Diese Symptome treten immer häufiger und intensiver auf – oft trotz umfangreicher medikamentöser Behandlung, die für die vielfältigen Beschwerden eingesetzt wird.

 

In der nächsten Stufe kommt es – wie es Herbert Pruida besser ausdrückt – zum „Infarkt der Seele“. Jetzt sind die Menschen angekommen, das Feuer ist erloschen, alles wird dunkel, und sehr oft fallen sie dann in tiefste Depressionen.

Obwohl die vielfältigen Beschwerdekomplexe und die Entwicklung des Burnouts nun meist ähnlich sind, geht man in der Esogetischen Medizin davon aus, dass die Ursache hierfür als individuell zu betrachten ist. Man spricht vom „Ausgebrannt-Sein“, vom „Infarkt der Seele“ und davon, dass sich die „unbewusste Psyche“ verändert.

 

Burnout überwinden: Verborgene Ursachen erkennen

 

An dieser Stelle gilt es zu klären, ob es nicht doch Gründe im Unterbewusstsein gibt, die erst den Weg in das Burnout-Syndrom möglich machen. Eines der wichtigsten Kriterien scheinen längst vergangene Konflikte zu sein. Erfahrungen mit Patienten zeigen: In der Anamnese tauchen oft Konflikte und Traumata auf, die sich vor dem Ende der Pubertät ereignet hatten. Schon lange ist bekannt, dass in der Zeit bis zur Pubertät Entwicklungsschübe ablaufen, welche man mit Bewusstseinssprüngen in Verbindung bringen kann. Diagnostisch können Belastungskriterien der Menschen in dieser Zeit empirisch relativ gut zugeordnet werden.

 

  1. Nahezu jeder Burnout-Patient hat wissentlich oder unbewusst erhebliche Gefühlskonflikte vor der Pubertät mitgemacht.

 

  1. Dies können sogar pränatale Belastungen oder Unregelmäßigkeiten bei der Geburt gewesen sein (Geburtstrauma).

 

  1. Menschen können nichts vergessen. Alles wird registriert und aufgezeichnet. Demzufolge melden sich Traumata und Konflikte ein Leben lang.

 

  1. Konflikte sind dazu da, dass Menschen sie lösen. Dieser Ansicht war der große Physiker David Bohm. Dies würde allerdings bedeuten, dass der Mensch Konflikte braucht, um sich auf seinem Lebensweg entwickeln zu können.

 

  1. Burnout-Betroffene sind in den Phasen des Anfangs meist getriebene Persönlichkeiten. Sie suchen im Außen den persönlichen Erfolg, koste es was es wolle. Gleichzeitig ignorieren sie seelisch-psychische Notwendigkeiten, zum Beispiel die nach dem Stress notwendige Entspannung, die Freude an dem, was man geschafft hat.

 

  1. Immer wenn Probleme des Alltags bleiben, werden sie größer, und die Lösungsansätze immer geringer. Folgen sind immer zuerst Druck im Oberbauch, Müdigkeit und Abgeschlagenheit am Morgen.

 

  1. Burnout kann jeden Menschen treffen. Die Dunkelziffer der bereits Erkrankten ist groß. Sehr oft funktionieren diese Menschen aufgrund ihres Willens, leben dabei aber von der Substanz. Dies mündet immer und in jedem Fall in irgendwelchen Symptome und Krankheiten.

 

  1. Die Prophylaxe sollte dringend intensiviert werden. Vorher etwas tun, bevor wir es negativ zu spüren bekommen, wird sogar vom medizinischen Establishment empfohlen.

 

Eine achtsame Lebensweise guter Ernährung, Verzicht auf Nikotin und Alkohol sowie  ausreichende körperliche Bewegung gehört zu den Basisanforderungen. Die Fitness des Körpers und seiner Zellen entspricht dem Ausdruck der Informationen aus dem unbewussten seelisch-psychischen Raum.

 

Selbst die beste Prophylaxe wird jedoch auf Dauer aber nicht greifen, wenn Menschen es versäumen, den oft lange bestehenden Konflikten und Konditionierungen aus der Vergangenheit bewusst zu begegnen. Was Menschen erlebt haben, können sie nicht einfach nicht auflösen oder auslöschen. Bleibt also die Möglichkeit, das, was chaotisch erscheint, zu ordnen.

 

Seit über drei Jahrzehnten beschäftigt sich die Esogetische Medizin mit therapeutischen Möglichkeiten der Konfliktlösung. Viele hervorragende Ansätze sind bereits entwickelt worden. In diesem Zusammenhang ist der Begriff „nonverbale Psychologie“ entstanden. Dieser Ansatz lässt sich so beschreiben, dass Reflexe im Unbewussten des Menschen die Starre, die Konflikte und Traumata erzeugen, sanft berühren, um den Informationsgehalt innerhalb des „Starr-Seins“ der Blockade fließender Information zu lösen.

 

Wenn von Vorbeugung und Prophylaxe die Rede ist, ist der Ausgangspunkt jeder Prophylaxe oder Behandlung die innere Welt jedes Menschen.

Es ist an der Zeit, Menschen zu lehren, wie sie sich ohne Psychoanalysen oder umfangreiche Behandlungen selbst oder gegenseitig befreien können. Auf der einen Seite steht das Unbewusste, Verhüllte, Implizite. Auf der anderen Seite das Wach- oder Ich-Bewusstsein, welches die Begriffe „enthüllt“ oder „explizit“ umfasst. In der Mitte liegt die Quelle der Information, die nach beiden Seiten Beziehung hat.

 

Burnout überwinden – Wege zur Unterstützung für Betroffene mit Burnout-Syndrom

 

Es versteht sich von selbst, dass das Burnout-Syndrom von fachkundigen Ärzten, Heilpraktikern und Therapeuten behandelt werden muss. Alle Betroffenen brauchen die Hilfe von Spezialisten, welche sie auf geistiger, seelischer und körperlicher Ebene beraten und führen können.

 

Die Einstellung der Patienten ist für den Erfolg entscheidend. Der Patient muss bereit sein, eigenverantwortlich zu einem neuen Lebens- und insbesondere einem neuen Arbeitsstil zu finden und dies auch zu wollen. Die Behandlung der Patienten ist oft sehr langwierig und scheitert nicht selten an der unbewussten und fest ausgeprägten Ungeduld dieser Menschen. Auch aus diesem Grund ist es heute von entscheidender Bedeutung, im Vorfeld des „Ausbrennens“ vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen. Dabei ist die Anfangssymptomatik, welche wir heute so oft antreffen, richtungsweisend. Folgende Wirkungskette entsteht:

 

  1. Zu Beginn entstehen Schlafstörungen
  2. Daraus resultiert chronische Müdigkeit
  3. Das bedingt Energiemangel
  4. Die Folge: Konzentrationsstörungen.

 

Einer der wichtigen Ansatzpunkte ist daher der Schlaf. Hierbei gilt es speziell, die Schlafrhythmik zu beachten. Dies beinhaltet im Besonderen die nächtlichen Träume, die erinnert werden können. Jeder Mensch träumt jede Nacht – und dies fünf- bis siebenmal, je nachdem wie lange man schläft.

Wichtig erscheint jedoch, dass man sich wenigstens an einen dieser „nächtlichen Filme“ erinnern kann. Eine Erfahrung aus Beobachtungen der Esogetischen Medizin ist, dass kranke Menschen (körperlich und psychisch) sehr oft und über lange Zeit keine Erinnerung an Träume haben.

Aus dieser Erkenntnis wurde die „Esogetische Traumtherapie“ entwickelt. Es zeigte sich, dass Menschen, die sich wieder an die „Bilder der Nacht“ erinnern, wesentlich besser zu behandeln sind. Gleichzeitig mit der Erinnerung an Träume bekommt der Mensch eine bessere Schlafrhythmik und kann dadurch besser regenerieren. Nur im Schlaf, wenn das Denken, Fühlen und Handeln und die Sinne weitestgehend ausgeschaltet sind, wird im Tiefschlaf (Non-REM-Phasen) der Körper und seine Zellen und im Traumschlaf (REM-Phasen) das Gehirn und Nervensystem regeneriert.

 

Wie wichtig es ist, einen ausgewogenen Schlafrhythmus zu haben, erklärt sich aus dem Regenerationsbedürfnis, das allem Lebendigen innewohnt. Morgendliche Müdigkeit und Abgeschlagenheit sind die Folge veränderter Schlafrhythmik. Mit Methoden der Esogetischen Medizin ist es möglich die Träume der Nacht anzuregen. Über 150 Traumzonen auf der Haut sind in der Esogetischen Medizin bisher bekannt.

 

Ein Esogetischer Therapeut kann daher Menschen  mit Burnout-Syndrom auf sanfte Weise unterstützen, zu einer natürlichen Schlafqualität zurückzufinden und somit einen Beitrag zur Stabilisierung zu leisten.

 

Interessierte Patienten erfahren detaillierte Informationen zum Thema Schlaf in unseren Workshops.

Ursache für Depressionen: Die Sichtweise der esogetischen Medizin

Der Ursache für Depressionen auf die Spur zu kommen ist bei der Begleitung von Menschen mit depressiven Störungen ein wichtiger Lösungsansatz. Leider gehört das Thema „Depressionen“ wohl immer noch zu den Tabu-Themen, besonders innerhalb der Familie. Dies resultiert meist auch daraus, weil das Wesen der Depression im klinischen Sinn so schwer zu diagnostizieren ist.

Charakteristik der Depression
Die Depression ist eine Krankheit.

In der Psychologie gehört die Depression zu den neurotischen Erkrankungen. Obwohl man unter dem Begriff „Depression“ sehr viele individuelle Verlaufsformen antrifft, ist die Grund-Symptomatik, welche man immer wieder findet, auf die nachstehenden Hauptbelastungen zusammen zu fassen:

  1. Die Grundstimmung ist entweder geprägt durch Angst oder starke Traurigkeit.
  2. Das Denken und das Gefühlsleben der Depressiven sind gehemmt.
  3. Seelische und seelisch-körperliche Prozesse sind funktionell gestört
  4. Die Beteiligung der körperlichen Funktionen ist bei der Depression meist vorhanden. Herzschlag und Blutdruck werden vermindert. Der Appetit ist schlecht, die Verdauung oft sehr mühsam, die Atmung wird langsam und beschwerlicher. Der Schlaf erreicht keine Tiefe.
  5. Am meisten empfinden die Patienten die unüberwindbare Apathie – der „Reiz des Lebens“ hat für diese Menschen keine Bedeutung. Ziel-Projektionen sind nicht vorhanden oder bauen sich ab. Selbstverachtung, Minderwertigkeitsgefühle, Selbstvorwürfe und besonders Schuldgefühle prägen das Bild der Depression.

Ursachen sind, wie Psychologen berichten, oft schwer zu finden. Bei der Auslösung dieser Krankheit spielen oft die banalsten Ursachen eine Rolle. Irgendein Anlass treibt den Menschen in die oft plötzlich vorhandene Schwermut und ist dem Behandler oder Psychologen oft unerklärlich.

Man unterscheidet drei Formen der Depression:

  1. Die Endogene Depression. Endogen bedeutet „von innen heraus“. Hier geht man bei der Diagnostik hauptsächlich von Erkrankungen des Gehirn-Stoffwechsels aus.
  2. Die Körperbedingte Depression (Somatogene Depression). Hier findet man in der Regel schwere körperliche Erkrankungen wie Krebs, Zustand nach Herzinfarkt oder chronische Schmerz-Erkrankungen. Das Bild wird geprägt durch das „Verzweifeln an sich selbst“. „Warum ich?“, „Warum musste mich dieses Schicksal treffen?“ usw.
  3. Die Seelische Konflikt-Depression (Psychogene Depression). Diese Gruppe ist am häufigsten anzutreffen und wohl am schwersten zu diagnostizieren. Depressive Erkrankungen, durch seelische Konflikte ausgelöst, müssen über den spezifischen Konflikt behandelt und dadurch zur Normalität zurück geführt werden.

Wenn man depressive Menschen charakterisiert, trifft man Wesensmerkmale an, die bei den einzelnen Gruppen identisch sind. Herausragend ist die Suche nach Liebe, welche sich zu einem unersättlichen Liebeshunger auswächst, der nirgends befriedigt werden kann. Depressive Menschen können auf der anderen Seite keine Liebe geben. Dieses Dilemma wird dann noch durch die geringe Selbstachtung („Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst …“) der Kranken abgerundet.

Ursache für Depressionen: Wurzeln in der Kindheit

Ursachen für Depressionen vermuten Psychologen in der Kindheit des Kranken. Die Esogetische Medizin kann dies heute durch die Energetische Terminalpunkt-Diagnose relativ gut darstellen. Im Gegensatz zu der üblichen Meinung geht die Esogetik davon aus, dass bei Depressionen – wie bei allen Erkrankungsformen – die Geist-Seele-Körper-Einheit gleichermaßen beteiligt ist.

Im Geistigen, dem Gemüt des Menschen, dem individuellen Programm, sind Lern-Prozesse programmiert, die nicht gelöscht werden können oder die nicht „nach oben“ fließen, um dort „gehört“ zu werden. Die seelische Struktur war entweder bereits pränatal, bei der Geburt oder aber im wichtigen Abschnitt des dritten, sechsten, neunten oder zwölften Lebensjahres erheblichen Störungen ausgesetzt. Die Nähe zu den Eltern und die von dort gegebene Liebe und das  Beschütztsein spielen gerade in diesen Kinderjahren eine herausragende Rolle. Oft werden Kinder durch die Eltern zum Perfektionismus erzogen und angehalten. Die Spiegelfunktionen der Eltern drücken in der Kindheit Neid, Eifersucht oder aber auch Aggressivität aus (Rache-Gedanke, Rache nehmen an der unmittelbaren Umgebung für eine oft unglückselige Kindheit).

Der Körper als drittes Instrument der Einheit von Geist-Seele-Körper ist der Leidtragende. Der von innen nach außen gerichtete Verlust an Synchronisation dieser Einheit stört oder zerstört in den meisten Fällen die Kommunikation der Zellen, Organe und Gewebe.

Unterstützung für Menschen mit Depressionen bietet die Esogetische Medizin auf vielfältige Weise. Esogetische Therapeuten verfolgen ganzheitliche Ansätze. Workshops, die sich dem Themenkomplex widmen, bieten Informationen für Betroffene.

 

Therapeuten in Ihrer Nähe finden Sie in unserem Therapeutenverzeichnis.

Aktuelle Workshops finden Sie in unserem Terminkalender.

Anzeichen für Burnout

Anzeichen für ein Burnout-Syndrom sind vielfältig, und die Kenntnis der Anzeichen ermöglicht eine frühe Diagnose sowie ein Gegensteuern mit klassischen und alternativen medizinischen Methoden.

„Burnout“ ist ein moderner Begriff für eine Erkrankungsform, die es schon immer gegeben hat. Früher nannte man die ausgeprägte Symptomenkette des Burnout-Syndroms schlicht Nervenzusammenbruch. Der moderne Begriff „Burnout“ wurde 1974 durch den Psychoanalytiker Herbert Freudenberger geprägt.

Heute ist klar, dass alle Berufsgruppen und alle Menschen gefährdet sind. Medizinisch ist es schwer, das Ausgebrannt-Sein zu klassifizieren und die vielfältigen Symptome zu einer Diagnose zusammenzufassen. Bisher konnte das Leiden durch wissenschaftliche Untersuchungen nicht klar definiert werden.

 

Burnout: Symptome und Ursachen

Wenn Menschen oft viele Monate oder Jahre über chronische Müdigkeit oder Energielosigkeit klagen, so finden klassische medizinische Untersuchungen keinerlei Ursachen hierfür. Auch wenn in der Folge dann körperliche Beschwerden hinzukommen, wie Herzstiche, Kopfschmerzen, Schwindelgefühle, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen oder auch sexuelle Probleme, findet man keine Ursache auf der Körperebene. Daher wird das Burnout-Syndrom als psychische Erkrankungsform klassifiziert und eingeordnet.

 

Die Problematik ist jedoch umfassender, wenn man bedenkt, dass es keine körperlich manifeste Erkrankung geben kann, bei der die so genannte Psyche (besser wäre: Seele) nicht beteiligt ist. Die Erkenntnis, dass nichts vom Himmel fällt und alles, was ist, sich entwickelt, erhärtet die Tatsache, dass sich eben alles vom Feinen zum Groben entwickeln muss.

 

Wenn „Burnout“ übersetzt „Ausgebrannt Sein“ bedeutet, so setzt dies voraus, dass davor ein gewaltiges Feuer gebrannt haben muss. Ein solches „Feuer“ aber erzeugt immer und in jedem Fall Stress. Hier sind sich die meisten Autoren einig, dass Stress, der andauert, der erste Schritt zum Burnout-Syndrom ist.

 

Aber welcher Stress ist es, welcher mit der Zeit das Feuer löscht? Stress an sich ist zweifellos gesund, wenn nach der Anspannung die Phasen der Entspannung folgen. Wenn wir Menschen in dieser Dynamik leben würden, würden wir mit hoher Wahrscheinlichkeit weniger krank werden oder sein.

 

Anzeichen für Burnout: So entwickelt sich ein Burnout-Syndrom

Betrachten wir zunächst die Entwicklung des Burnout so, wie sie heute durch behandelnde Psychologen und Therapeuten beschrieben wird.

 

In der Anfangsphase zeigen die meisten Betroffenen ein ausgeprägtes Engagement für hochgesteckte Ziele, zum Beispiel im Beruf. Sie tun alles, um quasi unentbehrlich zu sein. Dabei verleugnen sie ihre eigenen Grundbedürfnisse. Im Gegenteil, um immer besser zu werden oder zu sein, beherrscht die Sucht nach immer mehr das Privatleben und damit die notwendigen Entspannungsphasen.

 

Diese Menschen sind geprägt vom Gefühl, nie Zeit zu haben. Sie planen den nächsten Tag im Detail schon am Abend vorher und nehmen diesen gedanklichen Stress mit in die Nacht. Die Folge ist, dass solche Menschen nicht mehr rhythmisch schlafen können und deshalb am Morgen müde sind und sich abgeschlagen fühlen. Die eigenen Vorgaben für den jetzt beginnenden Arbeitstag müssen erfüllt werden, demnach brennt die Flamme so gut sie es noch kann. Der Energieaufwand wird jedoch immer größer. sodass in der zweiten Phase der Entwicklung die zwangsläufige Verringerung des beruflichen Einsatzes folgt. Die Flamme, das Energielevel, wird schwächer. In dieser Phase verlieren die Menschen bereits einen großen Teil ihrer positiven Gefühle gegenüber Kollegen, Angestellten, Klienten etc. Jetzt machen sich Gefühle breit, nicht genügend anerkannt zu sein oder sogar ausgebeutet zu werden. Das Rad des Verderbens dreht sich dabei immer schneller.

 

Durch die nun gefühlte Existenzangst wie die Angst vor dem Jobverlust kommen nun auch Konflikte in der Partnerschaft oder Familie hinzu. Mit der Zeit sind dann reduzierte Selbstachtung, Schuldgefühle, das Gefühl, dass man nichts ändern kann und Hilflosigkeit weitere Auswirkungen der Entwicklung.

 

Bevor die Flamme erlischt, ist ein letztes Aufflackern zu erkennen, welches sich durch Ungeduld, Aggression, Misstrauen, Reizbarkeit und Launenhaftigkeit äußern kann. Gedächtnis und Konzentration lassen nach, und jetzt entsteht die Unfähigkeit, Entscheidungen zu treffen.

 

In der Folge tauchen weitere Anzeichen für Burnout auf: Das Abwehrsystem des Körpers wird schwächer. Wie bereits vorher gesagt, klagen die Menschen über umfangreiche Beschwerden, welche bei medizinischen Untersuchungen keine Ursache erkennen lassen. Der Begriff „psychosomatische Störungen“ steht meist als Diagnose auf den einschlägigen Befunden. Diese Symptome treten immer häufiger und intensiver auf – oft trotz umfangreicher medikamentöser Behandlung, die für die vielfältigen Beschwerden eingesetzt wird.

 

In der nächsten Stufe kommt es – wie es Herbert Pruida besser ausdrückt – zum „Infarkt der Seele“. Jetzt sind die Menschen angekommen, das Feuer ist erloschen, alles wird dunkel, und sehr oft fallen sie dann in tiefste Depressionen.

Obwohl die vielfältigen Beschwerdekomplexe und die Entwicklung des Burnout nun meist ähnlich sind, geht man in der esogetischen Medizin davon aus, dass die Ursache hierfür als individuell zu betrachten ist. Man spricht vom „Ausgebrannt Sein“, vom „Infarkt der Seele“ und davon, dass sich die „unbewusste Psyche“ verändert.

 

Die esogetische Medizin bietet auf vielfältige Weise Unterstützung für Menschen mit Burnout-Syndrom. Esogetische Therapeuten verfolgen ganzheitliche Ansätze. Workshops, die sich dem Themenkomplex widmen, bieten Informationen für Betroffene.

 

Therapeuten in Ihrer Nähe finden Sie in unserem Therapeutenverzeichnis.

Aktuelle Workshops finden Sie in unserem Terminkalender.